Minutencup Jurierung

Die Bewertung der Filme beim Minutencup erfolgt entsprechend den Wettbewerbsbestimmungen des Verbandes Österreichischer Film-Autoren (VÖFA).

Die Regeln

  • Die Höchstlaufzeit jedes Filmes beträgt maximal 60 Sekunden (einschliesslich Titel und Nachspann).
  • Der Beitrag darf keine Werbung irgendwelcher bestehender Gesellschaften oder Schutzmarken sein.
  • Es gelten die allgemeinen Wettbewerbsbestimmungen des VÖFA in der jeweils geltenden Fassung.
  • Es wird grundsätzlich in einem Raster von maximal 16 Filmen gespielt.

Die Vorjury

Eine unabhängige Vorjury, bestehend aus einem Vorsitzenden und 4 weiteren Juroren, wird vom Ausrichter ernannt. Jedem Juror stehen pro genanntem Film Punkte von 1-10 zur Verfügung (10 Punkte sind die beste Bewertung), die jeweils beste und schlechteste Wertung wird gestrichen – übrig bleiben 3 Bewertungen – (die theoretisch beste Bewertung eines Filmes wären somit 30 Punkte).

Ein Autor eines Minutencup-Films, der in der ersten Runde des Vorjahrs ausgeschieden ist, hat das Recht, mit seinem ausgeschiedenen Film nochmals am Minutencup dieses Jahres teilzunehmen (Lucky Looser); bei der Nennung hat der Autor auf diesen Umstand aufmerksam zu machen.

Aus allen genannten Filmen und den eingereichten Lucky Loosern wählt die Vorjury die 16 Besten aus. Filme, die nicht den Regeln entsprechen (z.B. zu lang sind), werden durch die Vorjury ausgeschlossen.

Die Auslosung

Die Vorführreihenfolge der nach der Vorjurierung qualifizierten Filme wird in einer öffentlichen Auslosung im Rahmen der Veranstaltung durch das Los bestimmt. Die nach Punkten 4 besten Filme werden in ein Raster (ähnlich jenem bei Tennisturnieren) auf die Plätze 1 – 8 – 9 und 16 gelost. Die übrigen Filme werden auf die restlichen freien Plätze gelost. In den weiteren Runden wird nicht mehr neu gelost.

Der Wettbewerb

Alle Filme, die sich nicht für den Bewerb qualifiziert haben, werden dem Publikum vorweg in einem Block vorgeführt und scheiden dann aus dem Wettbewerb aus.

Die im gelosten Raster jeweils benachbarten Filme (1 gegen 2, 3 gegen 4, usw. bis zuletzt 15 gegen 16) werden nunmehr paarweise vorgeführt.

Das anwesende Publikum bestimmt durch Zeichen, Aufstehen, usw., welcher von beiden Filmen als Sieger in die nächste Runde aufsteigen soll. Ein Moderator führt dabei durch das öffentliche Programm. Diesem Moderator stehen mindestens zwei unabhängige Helfer zur Verfügung, welche die abgegebenen Stimmen zählen. Das jeweilige Zählergebnis wird dem Publikum unmittelbar verbal zur Kenntnis gebracht. Der Film, der die meisten Stimmen erhält, steigt in die nächste Runde auf.

Der Wettbewerb wird in 4 Runden durchgeführt:

  • 1. Runde: ACHTELFINALE (mit den 16 durch die Vorjury qualifizierten Filmen).
  • 2. Runde: VIERTELFINALE (mit den verbliebenen 8 Aufsteigern).
  • 3. Runde: SEMIFINALE (mit den verbliebenen 4 Aufsteigern).
    Die Verlierer der Semifinalis haben beide den 3. Platz erreicht.
  • 4. Runde: FINALE: (mit den verbliebenen 2 Aufsteigern).
    Es werden der 1. und 2. Platz ermittelt.